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Wasserhärte und Poolpflege - wie hängt das zusammen?

Von Sina Nitschke  •  0 Kommentare  •   2 Minuten gelesen

Ein befüllter Pool

Die Wasserhärte ist ein entscheidender Faktor für die Pflege und Wartung eines Schwimmbads. Sie beeinflusst nicht nur die Wasserqualität, sondern auch die Wirksamkeit der eingesetzten Chemikalien. 

In diesem Blogbeitrag erklären wir, was Wasserhärte ist, wie sie gemessen wird und welche Auswirkungen sie auf die Poolpflege und die Dosierung von Chemikalien hat. 
 

Was ist Wasserhärte? 


Wasserhärte bezieht sich auf die Konzentration von gelösten Mineralien, hauptsächlich Kalzium und Magnesium, im Wasser. Diese Mineralien sind natürlicher Bestandteil des Wassers und variieren je nach geografischer Lage und Wasserquelle. 


Weiches Wasser: Hat einen niedrigen Gehalt an Kalzium- und Magnesiumionen.  Hartes Wasser: Hat einen hohen Gehalt an Kalzium- und Magnesiumionen. 
Die Wasserhärte wird in der Regel in Milligramm pro Liter (mg/l) oder in deutschen Härtegraden (°dH) gemessen. 

Auswirkungen der Wasserhärte auf die Poolpflege


Weiches Wasser 


  1. Korrosion: Weiches Wasser kann korrosiv wirken und Metallteile im Pool, wie Leitern und Pumpenteile, angreifen.
  2. Stabilität des pH-Werts: Weiches Wasser hat oft Schwierigkeiten, den pH-Wert stabil zu halten, was zu häufigeren Anpassungen führt. 
  3. Schaumbildung: In weichem Wasser kann es eher zur Schaumbildung kommen, besonders bei Verwendung bestimmter Reinigungsmittel. 

  Hartes Wasser 


  1. Kalkablagerungen: Hartes Wasser neigt dazu, Kalkablagerungen an Pooloberflächen, Rohrleitungen und Filtern zu bilden. Diese Ablagerungen können die Effizienz der Poolausrüstung beeinträchtigen und die Ästhetik des Pools mindern. 
  2. Trübes Wasser: Ein hoher Mineralgehalt kann das Wasser trüben und erfordert zusätzliche Maßnahmen zur Wasserklärung. 
  3. Beeinträchtigung der Chemikalienwirksamkeit: Hartes Wasser kann die Wirksamkeit von Desinfektionsmitteln und anderen Chemikalien verringern, was zu einer höheren Dosierung führt. 

Dosierung von Chemikalien bei unterschiedlicher Wasserhärte


Die Wasserhärte beeinflusst die Dosierung und die Art der verwendeten Poolchemikalien. Hier sind einige Richtlinien, die helfen können:


Typ der Wasserhärte Auswirkung auf den Pool Spezifische Pflegemaßnahmen
Weiches Wasser (Arm an Mineralien) Erhöhtes Risiko für Korrosion an Metallteilen und instabiler pH-Wert.
  1.  pH-Stabilisatoren einsetzen.
  2. Korrosionsschutzmittel verwenden. 
  3. Geringere Chemikaliendosierung nutzen.
Hartes Wasser (Reich an Mineralien) Hohe Gefahr von Kalkablagerungen (Verkrustungen) und verminderte Wirksamkeit der Desinfektion.
  1. Sequestriermittel (Kalkbinder) verwenden.
  2. Dosierung von Desinfektionsmitteln erhöhen. 
  3. Regelmäßige Filterreinigung durchführen.

Tipps zur Kontrolle der Wasserhärte 


Wasseranalyse: Testen Sie regelmäßig die Wasserhärte und passen Sie die Chemikalien entsprechend an.


Wasserenthärtung: Bei extrem hartem Wasser kann die Installation eines Wasserenthärters hilfreich sein.


Regelmäßige Wartung: Halten Sie die Poolausrüstung in gutem Zustand, um Schäden durch harte oder weiche Wasserbedingungen zu vermeiden.    

Fazit

Die Wasserhärte ist ein zentraler Faktor für die Poolpflege und die Wirksamkeit der Poolchemikalien.

Durch regelmäßige Überprüfung und geeignete Maßnahmen stellen Sie sicher, dass das Poolwasser stets klar, sauber und sicher ist.

Die richtige Balance der Wasserhärte trägt zur Langlebigkeit der Poolausrüstung bei und sorgt für ein angenehmes Badeerlebnis.

Sina Nitschke arbeitet bei Höfer Chemie als SEO-Redakteurin

Die Autorin

Sina Nitschke ist SEO-Redakteurin bei Höfer Chemie. Sie absolvierte ein Volontariat in einer Verbraucher-Redaktion und ist Expertin für Poolpflege, für technische Chemikalien und Reinigungsmittel. Sie stellt sicher, dass unsere Ratgeber-Artikel fundiert und praxisnah sind, um Ihnen die effektivsten Anleitungen und die besten Ergebnisse zu liefern.

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